26.09.2022

Hopium kündigt Produktionswerk samt F&E-Zentrum an

von electrive.net

Das französische Startup Hopium strebt den Aufbau eines Industriestandorts in der Normandie für die Entwicklung und Produktion seiner Wasserstoff-Limousine Machina an. Die Inbetriebnahme der Anlage in Vernon ist für Ende 2024 geplant. Der neue Hopium-Standort soll künftig mehr als 1.500 Mitarbeiter beschäftigen.

Das 85 Hektar große Areal in Vernon – rund eine Stunde nördlich von Paris gelegen – wird die ersten Produktionslinien mit einer Kapazität von 20.000 Fahrzeugen pro Jahr sowie ein Forschungs- und Entwicklungszentrum beherbergen. Die Standortentscheidung ist nach Angaben von Hopium „Teil der Ambition, unsere Wasserstoff-betriebenen Limousinen in Frankreich zu entwickeln“. Bei der Machina handelt es sich laut dem Pariser Unternehmen um eine aus dem Motorsport inspirierte High-End-Limousine mit Wasserstoff-Antrieb.

Erstmals vorgestellt hatte das Startup einen fahrfähigen Prototypen seines Erstlingswerks im Juni 2021. Schon seinerzeit hieß es, die Machina solle künftig in „industriellem Maßstab“ produziert werden. Als erste Eckdaten für seine Plattform nennt Hopium auf der Firmenwebsite weiterhin eine Leistung von mehr als 500 PS, was ca. 370 kW entspricht, und eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h. Mit einer Tankfüllung – das Unternehmen gibt eine Betankungszeit von drei Minuten an – soll das Fahrzeug eine Reichweite von mehr als 1.000 Kilometer schaffen.

Beim Außendesign zielt Hopium auf eine sportlich-elegante Optik, die vom Element Wasser inspiriert sein soll. Die Front erhält unter anderem einen imposanten Kühlergrill, der zur Kühlung des Brennstoffzellensystems beitragen soll. Für die Innenraumgestaltung hat sich das Startup Félix Godard an Bord geholt, ein bereits zuvor für Porsche, Tesla und Lucid tätiger Designer. Blickfang im Cockpit soll ein Display sein, das sich im ausgefalteten Modus über die gesamte Fahrzeugbreite erstreckt, aber auf Wunsch auch verkleinert werden kann.

Ursprünglich wurde die Machina unter dem Arbeitsnamen Alpha 0 in einer Versuchswerkstatt in Linas-Montlhéry südlich von Paris entworfen. Einer Unternehmensmitteilung aus diesem Juli zufolge wurden inzwischen zehn Patentanträge in Zusammenhang mit dem BZ-System, dem Innen- sowie Außendesign gestellt. Weitere sollen noch vor Jahresende folgen.

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