25.11.2021

BZ-Flugantriebe: MTU erörtert Zulassungskritieren mit EASA

von electrive.net

Der deutsche Triebwerkshersteller MTU Aero Engines engagiert sich bei der Schaffung neuer Standards, Zulassungsvorschriften und Nachweisverfahren für Brennstoffzellensysteme in der Luftfahrt. Dazu arbeitet MTU nun eng mit der Agentur der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA) zusammen.

Dazu sind beide Seiten eine Innovationspartnerschaft eingegangen. Gemeinsam untersuche man „mögliche Wege für die zukünftige Zertifizierung einer fliegenden Brennstoffzelle“. So – beziehungsweise auf Englisch „Flying Fuell Cell“ (FFC) – bezeichnet MTU ein neuartiges Antriebskonzept, das das Unternehmen seit dem vergangenen Jahr zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt und validiert. Als Technologieplattform und Flugdemonstrator dient eine Dornier 228, die in den kommenden Jahren mit einer wasserstoffbetriebenen Brennstoffzelle und einem einseitigen elektrischen Propellerantrieb ausgerüstet und erprobt werden soll.

„Bei der Zulassung einer fliegenden Brennstoffzelle betreten alle Beteiligten Neuland“, äußert MTU-Qualitätsleiter Thomas Frank. „Deshalb suchen wir bereits zu einem so frühen Zeitpunkt den Dialog mit den Zertifizierungsstellen.“ Darauf, mit welchem Zeithorizont das Unternehmen bei der Validierung und Zertifizierung seines Brennstoffzellen-Antriebs rechnet, geht Frank nicht ein.

EASA-Chefingenieur Alain Leroy attestiert MTU, eines der ersten Unternehmen zu sein, das mit der EASA in diesem Bereich zusammenarbeitet. „Unsere Erkenntnisse aus dieser Innovationspartnerschaft werden uns in die Lage versetzen, die sichere Einführung dieser bahnbrechenden Technologien in der Luftfahrt mit ihren erwarteten Vorteilen für die Umwelt effizient zu unterstützen.“

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