Wie der Wasserstoff in den Tank kommt

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Fahrerinnen und Fahrer von Wasserstoff-Fahrzeugen müssen sich – wie beim Fahren – beim Tanken kaum umgewöhnen. Sie lenken ihr Fahrzeug an einer Tankstelle an die entsprechende Wasserstoff-Zapfsäule. Der Wasserstoff wird gasförmig in stark verdichteter Form mit bis zu 700 bar Druck getankt. Dabei wird die Wasserstoff-Säule über eine verriegelbare Kupplung dicht mit dem Tankstutzen des E-Fahrzeuges verbunden. Der ganze Tankvorgang dauert drei bis vier Minuten.

Ein Unterschied im Vergleich zu konventionellen Betankungsvorgängen ist die Infrarotschnittstelle. Daten des Fahrzeuges, die für das Betanken wichtig sind, werden beim  Betankungsvorgang übertragen.

Die Distribution von Wasserstoff kann vielfältig erfolgen – per Pipeline, per Tankzug oder in lokaler Produktion direkt an einer Tankstelle. Je nach Standort, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit  wird der Lieferweg ausgewählt – allerdings mit dem klaren Ziel, einen möglichst hohen Anteil aus regenerativen Quellen anzubieten.

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