Wasserstoff als Treibstoff und Energiespeicher

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E-Fahrzeuge werden von einer Brennstoffzelle angetrieben: Durch eine Reaktion mit Sauerstoff wird in der Brennstoffzelle emissionsfrei die im Wasserstoff gespeicherte Energie in elektrische Energie umgewandelt, die dann den Motor antreibt. Die bereits 1839 erfundene Brennstoffzelle ist nicht nur sauber, sondern auch leise. Brennstoffzellen sind kleiner als Verbrennungsmotoren und haben einen weitaus höheren Wirkungsgrad. Mit Brennstoffzellen betriebene Fahrzeuge haben wesentlich höhere Reichweiten als batteriebetriebene Fahrzeuge. Sie können zudem auch in größeren und schwereren Fahrzeugen wie z. B. Bussen eingesetzt werden. Der Kraftstoff Wasserstoff wird auch im Schienenverkehr und der Schifffahrt, aber auch in Gabelstaplern und Flurförderfahrzeugen getestet.

Wasserstoff als Energiespeicher

Wasserstoff kann nicht nur aus fossilen, sondern auch aus erneuerbaren Energien hergestellt werden, ist transportier- und speicherbar – und somit ideal, um schwankende Lasten auszugleichen. Der Lastenausgleich im Netz ist im Zeitalter der Energiewende elementar: Bei Nutzung von Wind- und Sonnenkraft sind Energieangebot und -bedarf oft nicht deckungsgleich.

Für die gasförmige Speicherung von H2 werden meist Druckspeichertanks aus mehreren Schichten verwendet. Diese bestehen aus einer korrosionsbeständigen Metall- oder Kompositmaterial-Innenhülle sowie aus einer äußeren stabilitätsgebenden Schicht aus Glasfasern, Kohlefasern oder einer Glas-Kohlefaser-Kombination. Die Fasern werden in mehreren Schichten um die Innenhülle gewickelt und mit Harzen verklebt. Wasserstoff kann aber auch in großen Mengen z. B. in Kavernen gelagert oder direkt ins Erdgasnetz eingespeist werden.

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