Wasserstoff als Energiespeicher bietet eine Lösung für drei zentrale Probleme unserer Zeit: Klimawandel, Abhängigkeit von Energieimporten und Endlichkeit fossiler Energieträger.

Das Element Wasserstoff ist nicht nur das leichteste aller Elemente, sondern auch das mit Abstand häufigste Element im Universum. Gleichzeitig hat er eine extrem hohe Energiedichte. In einem Kilogramm Wasserstoff steckt etwa dreimal so viel Energie wie in einem Kilogramm Erdöl. Viel Energie, wenig Gewicht, speicher- und transportierbar – genau das macht Wasserstoff zum idealen Treibstoff der Zukunft.

Wasserstoff ist ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas, dessen Atom lediglich aus einem Proton und einem Elektron besteht. Auf der Erde kommt er ausschließlich in chemisch gebundener Form vor, z. B. als Wasser, in organischen Verbindungen und in den Kohlenwasserstoffen (Erdöl, Erdgas, Kohle, Biomasse usw.). Er kann jedoch unter Einsatz von Energie aus seiner Verbindung gelöst werden. Bislang wird er großindustriell meist durch Dampfreformierung gewonnen. Um die damit verbundenen CO2-Emissionen zu vermeiden und der Verknappung fossiler Rohstoffe entgegenzuwirken, bieten sich verschiedene Techniken zur regenerativen Wasserstoffherstellung an – zum Beispiel die Elektrolyse, bei der der Wasserstoff aus Wasser gelöst wird.

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