Presse

Ansprechpartner für die Presse:

Sollten Sie Fragen an ein bestimmtes Partnerunternehmen zum Ausbau des H2-Tankstellennetzes haben, können Sie sich gerne an folgende Ansprechpartner wenden. Bei allgemeinen Fragen zum Joint Venture schreiben Sie bitte an: presse@h2-mobility.de


Air Liquide Deutschland GmbH
Andreas Voß
Telefon: +49 /211 / 66 99 242
E-Mail: andreas.voss@airliquide.com

Daimler AG
Madeleine Herdlitschka
Telefon: +49/711/17 76 409
E-Mail: madeleine.herdlitschka@daimler.com

Linde AG
Stefan Metz
Telefon: +49/89/35 75 71 322
E-Mail: stefan.metz@linde.com

OMV AG
Johannes Vetter
Telefon: +43 /1/40 44 02 27 29
E-Mail: johannes.vetter@omv.com

Shell Deutschland Oil GmbH
Axel Pommeränke
Telefon: +49/40/63 24 56 44
E-Mail: axel.pommeraenke@shell.com

Total Deutschland GmbH
Manuel Fuchs
Telefon: +49/30/20 27 62 23
E-Mail: manuel.fuchs@total.de

FAQ

Was ist H2 MOBILITY, wie ist das Unternehmen organisiert und welche Ziele hat es sich gesetzt?
Die H2 MOBILITY Deutschland GmbH & Co. KG plant, baut und betreibt ein deutschlandweites Netz von Wasserstoff-Tankstellen. Das ist einzigartig: weltweit gibt es keine vergleichbare unternehmerische Initiative, die die Einführung eines emissionsfreien Treibstoffs als nationale Aufgabe begreift und vorantreibt.

Unser Ziel ist es, auf den Markthochlauf von Brennstoffzellen-Fahrzeugen vorbereitet zu sein. Bis 2018/19 sollen etwa 100 Wasserstoffstationen eine Basisversorgung sicherstellen. Damit bauen wir die im Nationalen Innovationsprogramm (NIP) geförderten und in der Clean Energy Partnership (CEP) erfolgreich erprobten Technologien für die Betankung mit Wasserstoff aus: Logistik, Lagerung, Betankung, aber auch Abrechnung. Ist die Einführung von Wasserstoff als Kraftstoff erfolgreich und nimmt die Zahl der Brennstoffzellen-Pkw zu, erweitern wir das Netz bis 2023 auf etwa 400 Wasserstoffstationen.

Diese Aufgabe erfordert Erfahrung, Zeit und erhebliche Investitionen. Deshalb haben sich die Unternehmen Air Liquide, Daimler, Linde, OMV, Shell und TOTAL in der H2 MOBILITY zusammengeschlossen.

Welche Beziehung besteht zur CEP?
Ohne die CLEAN ENERGY PARTNERSHIP gäbe es keine H2 MOBILITY! Alle Gesellschafter sind langjährige Mitglieder in der Partnerschaft. Die CEP hat den Grundstein für die Wasserstoffmobilität in Deutschland gelegt, ist aber keine Körperschaft, die Investitionen tätigen kann. Um nun an Geschwindigkeit zuzunehmen und die Technologie aus dem Forschungs- und Entwicklungskontext zu führen, bedarf es konkreter Unternehmungen. Und für den Bereich Infrastruktur ist dies die H2 MOBILITY.

Wie sieht Ihre Roadmap konkret aus?
In der ersten Phase bis etwa 2018/19 planen wir den Neubau von etwa 60 Wasserstoff-Tankstellen. Zusätzlich übernehmen wir nach Projektende der CEP den Betrieb der bestehenden Stationen. Bis zu zehn Wasserstoff-Tankstellen decken dann jeweils die großen deutschen Ballungsräume ab, weitere Stationen stellen an Fernstraßen und Autobahnen eine erste flächendeckende Versorgung sicher. Mit 100 Stationen verfügt dann die Bundesrepublik über das weltweit größte Wasserstoff-Tankstellennetz. Der sich daran anschließende Ausbau erfolgt dann in Abhängigkeit von den Zulassungszahlen. Unsere Mission lautet: 2023 – 400.

Welche Herausforderungen sind auf technischer, politischer und wirtschaftlicher Ebene noch zu bewältigen?
Unsere Wasserstoffstationen werden möglichst in bestehende Tankstellen integriert. Die Bauweise ist kompakt und platzsparend, sie besteht größtenteils aus standardisierten Komponenten für Wasserstofflagerung, Kompression und Zapfsäulen, ausgelegt für 700-bar-Systeme. Hört sich erst einmal einfach an. Genehmigungen sind aber Länder- bzw. Kreissache, es müssen geeignete Standorte gefunden werden, die Kosten sind noch zu hoch und wenn wir von einem echten Produkt „Wasserstoff tanken“ sprechen, muss auch die Verfügbarkeit noch verlässlicher werden. Es besteht also noch Verbesserungsbedarf – auch ein Grund, warum die ersten H2 MOBILITY Stationen noch gefördert werden.

Um das Ziel der Dekarbonisierung zu erreichen, sollte der Wasserstoff mit regenerativen Energien erzeugt werden. Ist das bei den von Ihnen geplanten H2-Tankstellen der Fall?
Wir sind sowohl für die Netzplanung als auch den Wasserstoff-Einkauf verantwortlich. Unser Ziel ist, einen möglichst hohen Anteil des Wasserstoffs aus erneuerbaren Energien zu erwerben und diesen in ganz Deutschland anzubieten. Dafür suchen wir die geeigneten Standorte und Partner.