H2-Stationen

Die Roadmap der H2 MOBILITY sieht vor, die ersten 100 Wasserstoffstationen bis 2018/2019 bedingungslos und unabhängig von Fahrzeugzahlen zu errichten. Ziel sind bis zu jeweils zehn Stationen in den sechs deutschen Ballungszentren Hamburg, Berlin, Rhein-Ruhr, Frankfurt, Stuttgart und München sowie Wasserstoff-Korridore entlang von Autobahnen.

Die zweite Projektphase orientiert sich an den Zulassungszahlen von Brennstoffzellenfahrzeugen. 400 Wasserstofftankstellen sollen bis 2023 eine flächendeckende Wasserstoff-Infrastruktur in Deutschland möglich machen und den Weg in eine elektromobile Zukunft ebnen.

Wo man heute schon tanken kann, erfahren Sie hier auf der Webseite der Clean Energy Partnership oder aber über die kostenfreie App „H2.LIVE“ im App-Store oder bei Google Play. Nähere Informationen gibt es auch unter H2.LIVE.

Wasserstoff-Infrastruktur

© H2 MOBILITY

Mit zurzeit 30 (Stand: 15. Juni 2017) öffentlich zugänglichen Wasserstoff-Tankstellen ist Deutschland in puncto Wasserstoff-Infrastruktur klarer Vorreiter innerhalb Europas. Der weitere Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur in Deutschland hat mit der Gründung der H2 MOBILITY konkrete Formen angenommen. Den Ursprung nahm die Gesellschaft allerdings bereits im September 2009 im Projektrahmen „GermanHy“: Unter Einbeziehung von Aspekten wie Ressourcenverfügbarkeit, Energieeffizienz, Kosten, CO2-Minderungspotenzialen und Importabhängigkeit wurden Perspektiven der Bereitstellung von Wasserstoff als Energieträger bis 2050 in einer Studie analysiert und eine Wasserstoff-Roadmap erstellt.

Die Studie hat das enorme Potenzial des alternativen Kraftstoffes belegt. Wasserstoff könnte 2050 bis zu 40 % des Energiebedarfs im Verkehrssektor in Deutschland abdecken.  Voraussetzung dafür ist jedoch ein schneller Ausbau der Wasserstofftankstellen-Infrastruktur in Ballungsgebieten und entlang der wichtigsten Verkehrsachsen.

Entsprechend wird H2 MOBILITY die ersten ca. 100 Wasserstoffstationen bis 2018/2019 bedingungslos und unabhängig von Fahrzeugzahlen errichten und betreiben. Konkret heißt das, es gibt bis zu zehn Stationen in den sechs deutschen Ballungszentren Hamburg, Berlin, Rhein-Ruhr, Frankfurt, Stuttgart und München sowie in Wasserstoff-Korridoren entlang von Autobahnen. Die zweite Projektphase orientiert sich dann an den Zulassungszahlen von Brennstoffzellenfahrzeugen. 400 Wasserstofftankstellen sollen so bis 2023 eine flächendeckende Wasserstoff-Infrastruktur in Deutschland ermöglichen.

Wasserstoff aus erneuerbaren Energien zu gewinnen ist dabei nicht nur ein ökologisches, sondern auch ein wirtschaftspolitisches Ziel. Nachhaltig erzeugter H2 macht die Mobilität unabhängig vom Import fossiler Energieträger wie Erdgas oder Kohle. Außerdem bietet die Elektrolyse eine Möglichkeit, die von Naturfaktoren abhängige Produktionsmenge von Ökostrom und dessen Nachfrage durch die Verbraucher voneinander zu entkoppeln. Wasserstoff dient dabei als Speichermedium, das je nach Bedarf in Brennstoffzellen verstromt wird.

H2 MOBILITY Wasserstoffstationen

Mit der Gründung der H2 MOBILITY Deutschland GmbH & Co.KG koordiniert, plant, baut und betreibt erstmals ein Unternehmen Wasserstoff-Tankstellen als nationale Gesamtaufgabe. Die Wasserstoffstationen werden möglichst in bestehende konventionelle Tankstellen integriert. Dabei ist die Bauweise kompakt, platzsparend und besteht größtenteils aus standardisierten Komponenten für Wasserstofflagerung, Kompression und Zapfsäulen, ausgelegt für 700-bar- Systeme. Die reine Bauzeit beträgt lediglich vier bis acht Wochen.

Außerdem sind wir für die Netzplanung und das Wasserstoff-Sourcing verantwortlich. Ziel ist es, einen möglichst hohen Anteil des Wasserstoffs aus erneuerbaren Energien zu erwerben und diesen im gesamten Bundesgebiet anzubieten.

Die erste H2 Mobility Wasserstoffstation in Wuppertal

Unsere erste H2 MOBILITY Wasserstoffstation liegt an der Schmiedestraße in Wuppertal, verkehrsgünstig am Autobahnkreuz Wuppertal-Nord in unmittelbarer Nähe der Autobahnen A1, A43 und A46. Sie verbessert die Versorgung der Metropolregion Rhein-Ruhr und dient zugleich dem Fernverkehr. Weitere Shell Stationen im Rahmen der H2 Mobility folgen noch in diesem Jahr in Hessen, Baden-Württemberg und Bremen. Bau und Design der Station obliegen Linde.